Akademiker*innen mit Behinderung in die Teilhabe- und Inklusionsforschung

Gruppenfoto der AKTIF-Mitglieder

Menschen mit Behinderungen haben – selbst wenn sie über einen Hochschulabschluss verfügen – nicht dieselben beruflichen Chancen wie Nichtbehinderte. Auch im Forschungsbereich sind Wissenschaftler*innen mit Behinderungen noch unzureichend beteiligt.

Mit AKTIF sollen Wege entwickelt werden, diese Nachteile abzubauen und die Position von Wissenschaftler*innen mit Behinderungen zu verbessern.

 

Wir leben – forschen – lehren – lernen – AKTIF

AKTIF ist ein bundesweites Netzwerk aus Forscher*innen mit und ohne Behinderungen, die Inklusions- und Teilhabeforschung betreiben und gemeinsam relevante Themenschwerpunkte und Forschungslücken identifizieren.

In standortübergreifender Arbeit nutzen die Forscher*innen Synergien, die aus der Zusammenarbeit interdisziplinärer Teams entstehen. Die Forschungsgruppen sind an Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen angesiedelt und werden von wissenschaftlichen Expert*innen verschiedener Fachbereiche begleitet und unterstützt. AKTIF startete im Jahr 2015 und ist zunächst auf drei Jahre angelegt.

 

Perspektiven schaffen

Mit AKTIF sollen berufliche Perspektiven für Wissenschaftler*innen mit Behinderungen auf- und ausgebaut werden. Die gemeinsame Forschung von Wissenschaftler*innen mit und ohne Behinderungen soll neue Weichen stellen und die akademischen Arbeitsmärkte weiter für Menschen mit Behinderungen öffnen. AKTIF trägt damit zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Wissenschaft und Forschung bei.

 

Teilhabeforschung voranbringen

Die Arbeit in inklusiven Teams soll zu einer inhaltlich besser fundierten Teilhabe- und Inklusionsforschung führen und damit auch langfristige Impulse in Richtung einer inklusiven Forschung geben. Dazu gehört auch die Stärkung der Disability Studies in der Forschung und an den Hochschulen.

 

Nachwuchs qualifizieren

Neben thematischen Qualifikationen und Kompetenzen erwerben die AKTIF-Forscher*innen Erfahrungen in der Drittmittelforschung durch die Entwicklung, Einwerbung und Durchführung weiterer Forschungsvorhaben.

Das Projekt wird über die gesamte Laufzeit durch einen Beirat begleitet.

Flyer zum Projekt können als PDF- und als Word-Dokument herunter geladen werden.